Schwere Schäden, große Anteilnahme und organisierte Unterstützung nach dem Brand am 2. Januar 2026
Überblick über das Ereignis
In der Nacht zum 2. Januar 2026 kam es um etwa 2 Uhr zu einem folgenschweren Brandanschlag auf die Kindertagesstätte Klettermax der Arbeiterwohlfahrt in Wittenberg. Das Landeskriminalamt ermittelt bereits. Das Feuer zerstörte große Teile des Gebäudes und zog erhebliche Folgen für die Einrichtung, die betreuten Kinder und deren Familien nach sich.
Brandverlauf und Einsatz der Feuerwehren
Gegen 2 Uhr wurden mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Wittenberg und den umliegenden Gemeinden alarmiert und rückten umgehend zur KiTa Klettermax aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der starken Rauchentwicklung und der raschen Ausbreitung der Flammen als äußerst anspruchsvoll. Nur durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäudeteile verhindert werden.
Schadensausmaß: Inneneinrichtung und Gebäudeschaden
Die Inneneinrichtung der KiTa wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Spielzeug, Möbel, Lernmaterialien sowie sämtliche Räume sind unbrauchbar. Das Gebäude selbst, das Eigentum der Stadt Wittenberg ist, wurde so schwer beschädigt, dass es aktuell als unbewohnbar gilt. Der vorläufig geschätzte Gebäudeschaden beläuft sich auf mindestens 500.000 Euro. Hinzukommen, die vollständig zerstörten Einrichtungsgegenstände, die Eigentum der Arbeiterwohlfahrt waren.
Vor-Ort-Termin: Verantwortliche und erste Maßnahmen
Früh um 8:00 Uhr des 2. Januar 2026 fand ein Vor-Ort-Termin mit derm Vorstandsvorsitzenden Dr. Hellwig-Kühn , der Geschäftsführerin Corinna Reinecke, dem technischen Fachbereichsleiter der AWO Detlef Leppchen, Kathrin Sternberg (Leiterin der KiTa Klettermax) sowie Bürgermeister André Seidig statt. Die Beteiligten zeigten sich tief erschüttert über diese feige Tat. Gemeinsam verschafften sie sich ein Bild von der Lage und koordinierten die ersten organisatorischen Schritte zur Bewältigung der Situation.
Weiterbetreuung der Kinder: Organisatorische Lösungen
Im Vordergrund der ersten Maßnahmen stand die Sicherstellung der Betreuung der 85 betroffenen Kinder. Noch am selben Tag wurden Ausweichlösungen mit benachbarten Kindertagesstätten der AWO organisiert. Eltern wurden umgehend zum Ereignis und die neuen Betreuungsoptionen und Ansprechpartner über die KiTa-App informiert. Die Stadtverwaltung arbeitet mit Hochdruck an einer dauerhaften Zwischenlösung, um eine kontinuierliche Betreuung zu gewährleisten.
Spendenaufruf: Unterstützung für die KiTa und betroffene Familien
Parallel zu den organisatorischen Maßnahmen wurden erste Spendeninitiativen in den sozialen Medien gestartet, um den Wiederaufbau der KiTa und die Ausstattung mit dringend benötigten Materialien zu ermöglichen. Die Arbeiterwohlfahrt bittet um finanzielle Unterstützung. Spenden können hierzu auch auf folgendes Konto überwiesen werden:
Empfänger: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wittenberg e.V.
IBAN: DE11 8055 0101 0000 0857 90
Stichwort: „Kita Klettermax“
Der Vorstandsvorsitzende hat bereits eine Spende in Höhe von 500 Euro zugesagt und veranlasst. Jede Spende hilft dabei, den Kindern bald wieder einen sicheren und vertrauten Betreuungsort zu bieten. Eine Spendenquittung wird auf Wunsch ausgestellt.
Der Brandanschlag auf die KiTa Klettermax hat die Stadt Wittenberg und die betroffenen Familien tief erschüttert. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist jedoch groß und beispielhaft. Die Stadtverwaltung, die Arbeiterwohlfahrt und viele freiwillige Helfer setzen alles daran, den Kindern und ihren Familien schnellstmöglich zu helfen. Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften der Feuerwehr, den städtischen Mitarbeitenden, Kathrin Sternberg sowie Detlef Leppchen, der bereits in der Nacht zum Zeitpunkt des Brandes Zuständigkeit halber vor Ort war, sowie allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.
AWO Kreisverband Wittenberg e. V.
Dr. E. Hellwig-Kühn
Vorstandsvorsitzender